Aromatasehemmer lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks: Pharmazie

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Aromatasehemmer lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks: Pharmazie

Therapeutisch genutzte Arzneistoffe sind Anastrozol, Letrozol und Exemestan. Aromatasehemmer werden bei Brustkrebserkrankungen eingesetzt, deren Entstehung und Verlauf häufig durch das weibliche Sexualhormon Östrogen beeinflusst wird. Speziell bei fortgeschrittenen Brustkrebserkrankungen von Frauen nach den Wechseljahren werden Aromatasehemmer dann eingesetzt, wenn der Krebs nicht oder nicht ausreichend auf eine Behandlung mit Antiöstrogenen (Tamoxifen) ansprach. Im Vergleich zu Chemotherapien werden antihormonelle Therapien zwar meist als gut verträglich empfunden.

  • Daher ist multizentrisch zu klären, ob längerfristig Aromatasehemmer für das Gehirn riskant sind.
  • Die Aromataseforschung weist auf mögliche Neurodegeneration hin – evtl.
  • Aromatasehemmer unterbinden die Östrogenproduktion im Muskel- und Fettgewebe, nicht in den Eierstöcken.
  • Das geht aus einer neuen Studie hervor, die kürzlich auf Jahrestagung der Endocrine Society in Chicago (USA) vorgestellt wurde.
  • Wird das Enzym gehemmt, kann kein Östrogen mehr gebildet werden.

Dies bedeutet, dass wenn reichlich Testosteron im Körper vorhanden ist, durch das Aromataseenzym mehr Östrogen produziert wird. Deshalb läuft jeder, der darauf abzielt, seine Testosteronspiegel entweder durch natürliche oder nicht natürliche Hilfsmittel zu erhöhen, Gefahr hierdurch gleichzeitig seine Östrogenspiegel zu erhöhen. Dies ist der Grund dafür, dass häufig gleichzeitig auch Aromatasehemmer verwendet werden, um einer solchen Erhöhung der Östrogenspiegel entgegenzuwirken. Es wird zur Umwandlung von Androgenen in Östrogene benötigt, genauer von Androstendion und Testosteron in Östron und Östradiol. Die Hemmung durch Aromatase sorgt dafür, dass die Östrogenkonzentration zurückgeht und der Körper einen höheren Testosteronspiegel beibehält. Die Aromatase-Enzyme werden deshalb als Folgebehandlung (nach Tamoxifen) zur adjuvanten Therapie bei Frauen mit Brustkrebs in den Wechseljahren eingesetzt.

Steckbrief Letrozol

Bei metastasiertem Brustkrebs wird so lange therapiert, bis die Erkrankung fortschreitet. Kann dann mit einem anderen Wirkstoff antihormonell weiterbehandelt oder die endokrine mit einer zielgerichteten Therapie kombiniert werden. GnRH-Analoga sind für Patientinnen vor den Wechseljahren geeignet. Sie werden in der adjuvanten und der palliativen Therapie eingesetzt, meist in Kombination mit Tamoxifen oder Aromatasehemmern. Auch zum (eingeschränkten) Schutz der Eierstockfunktion während einer Chemotherapie werden sie im Sinne individueller Abwägungen vor Beginn der Chemotherapie eingesetzt. Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen abhängig von weiblichen Geschlechtshormonen, vor allem von Östrogenen.

  • Die Resorption kann durch die Einnahme zu einer Mahlzeit um etwa 40% erhöht werden.
  • Er wird zur adjuvanten, neoadjuvanten und palliativen Therapie von Hormonrezeptor-positivem primären Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen angewendet.
  • Anhand der Molekülstruktur unterscheidet man nicht steroidale und steroidale Aromatasehemmer.
  • Beide Geschlechter wandeln unter Einwirkung von Aromatase Testosteron in Östrogen um.
  • GnRH-Analoga sind für Patientinnen vor den Wechseljahren geeignet.

Bis heute allerdings sind keine wirklichen Aromatasen in Invertebraten genetisch und funktionell charakterisiert. Tiwary und Li[4] haben zwar im Jahre 2009 eine parallele Evolution von Androgenrezeptor und Aromatase postuliert, die verwendeten Invertebraten-Sequenzen werden aber von Reitzel und Tarrant[5] als ungeeignet für die Analyse abgelehnt. Letrozol und Exemestan sind Substrate von CYP450-Isoenzymen und es sind entsprechende Wechselwirkungen möglich. Östrogene können die Effekte von Anastrozol aufheben und sollen nicht gleichzeitig verabreicht werden. Anastrozol und Letrozol haben eine nicht steroidale Stuktur und sind Triazol-Derivate.

Aromatasehemmer bei Brustkrebs: Vorteile gegenüber Tamoxifen im Frühstadium

Daten zeigen eine Effektivität der GnRH-Analoga in Kombination mit Tamoxifen oder auch mit dem Aromatasehemmer bei jungen Frauen, die ein hohes Risiko für einen Rückfall haben und daher meist bereits eine Chemotherapie erhalten haben. Hier kann diese Kombination individuell nach Abwägung von Nutzen und Nebenwirkungen erwogen werden. Durch die Dauerstimulation werden zudem die Rezeptoren an der Hirnanhangdrüse abgebaut. Als Folge kommt die körpereigene Östrogenproduktion zum Erliegen, so dass die Krebszellen nicht mehr zum Wachsen angeregt werden. Die Art der antihormonellen Behandlung hängt zunächst vor allem davon ab, ob die Patientin sich vor (prä-) oder nach (post-) den Wechseljahren befindet.

Die Estrogenwirkung wird dabei über intrazelluläre Estrogenrezeptoren (ERα, ERβ) vermittelt, welche nach Bindung von Estrogenen dimerisieren und eine Transaktivierung relevanter Gene induzieren. GnRH-Analoga sind Wirkstoffe, die so ähnlich (analog) aufgebaut sind wie ein vom Hypothalamus produziertes, körpereigenes https://www.canale8news.it/erstaunliche-ergebnisse-bei-anavar-muskelaufbau/ Hormon namens GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon) oder auch LHRH (LH-Releasing-Hormon). Jedoch treten häufiger Beschwerden in Muskeln (sogenannte Myalgien) und Gelenken (sogenannte Arthralgien) auf und die Knochendichte verringert sich (Osteoporose), wodurch es schneller zu Knochenbrüchen kommen kann.

Überprüfung der Sicherheit in Kanada

Schließlich gibt es Überlegungen, Exemestan auch präventiv einzusetzen. Für Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko gibt es bislang keine medikamentösen Präventivmaßnahmen. Tamoxifen konnte sich wegen eines erhöhten Risikos für Endometriumkarzinom und Thrombose zur Prävention nicht durchsetzen.

Fulvestrant ist derzeit aber nur für Patientinnen mit einem fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs zugelassen. Der Pathologe stellt mit Hilfe von Gewebeproben aus Biopsie oder Operation den Hormonrezeptor (HR)-Status der Tumorzellen fest. HR-positive Tumoren sind empfindlich für Östrogen und/oder Progesteron und können dementsprechend durch eine Antihormontherapie im Wachstum gestoppt werden. Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können. Hierdurch können diese Stoffwechselprodukte von Lignanen mit Östrogen um die Östrogenrezeptoren konkurrieren, was in einer reduzierten körperweiten Östrogenaktivität resultiert.

Informationen

Deshalb sind sie nur für Frauen geeignet, die sich bereits in der Postmenopause, d. Fulvestrant wird derzeit nur bei Frauen eingesetzt, deren Brustkrebs fortgeschritten und/oder metastasiert ist. Der Östrogenrezeptor-Hemmer Tamoxifen wird vor und nach den Wechseljahren angewendet. Nach einer Operation – in der adjuvanten, ergänzenden Therapie – reduziert er das Risiko für ein Wiederauftreten der Krankheit (Rezidiv). Bei metastasierten Tumoren wird das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt.

Es wird Zeit von Tamoxifen zu Aromatasehemmer zu wechseln

Dem stehen jedoch mehr Abbrüche wegen unerwünschter Ereignisse gegenüber. Beim späten Brustkrebs ist die Datenlage indes deutlich schlechter. So wurden einige Fragestellungen gar nicht untersucht und die Zahl der Teilnehmerinnen ist erheblich niedriger (rund 3000 gegenüber etwa ). Bemerkenswert ist auch, dass hier keine der Studien den Aspekt „gesundheitsbezogene Lebensqualität“ berücksichtigte. Die Aromatasehemmer werden im Bodybuilding und als Dopingmittel missbraucht. Sie hemmen die Umwandlung der anabolen Steroide in Östrogene und sollen der Entstehung einer Gynäkomastie vorbeugen (Brüste beim Männern).

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